Raumteiler

Große Räume, loftartiges Wohnen und Freiheit beschreiben den Trend der heutigen Zeit. Kleine Räume wirken mit geschickten Tricks größer, große Räume können dagegen schnell zu kahl und weitläufig wirken. Um sich Räume also besser einzuteilen - seien es kleine oder große Räume - sind Raumteiler genau die passen Gestaltungselemente. Die Möglichkeiten sind groß, das Angebot mindestens genauso umfangreich.

Räume kann man mit Vorhängen, mit nachträglich eingezogenen Wänden, mit Regalen und Schränken oder auch mit Schiebetüren teilen. Welche Variante zum Einsatz kommt, hängt von den eigenen Vorstellungen und vom Budget ab. Preislich gesehen sind Regale und Vorhänge die günstigere Lösung. Doch oft möchte man etwas solides einbauen, was dauerhaft für eine Abgrenzung der Räume sorgt.

Daher ist die wohl beliebteste Variante von Raumteilung die Schiebetüre. Sie ist ein Highlights für jeden Wohnraum und gibt auf eine besondere Art und Weise neue Teile der Wohnung preis. Das Teilen von Räumen kann oft sehr unüberlegt wirken. Schiebetüren schaffen es dagegen, die einzelnen Plätze im Haus oder der Wohnung abzugrenzen, dennoch das Wohngefühl nicht zu unterbrechen.

Wenn der nötige Platz für eine Schiebetüre vorhanden ist, dann steht dem Einbau nichts mehr im Wege. Es muss lediglich genug Platz vorhanden sein, um die Schiebetüre komplett aufzuschieben. Daher sollte die Wand mindestens so breit sein, wie das Türblatt der Schiebetüre. Raumteiler kann man aber auch miteinander verbinden. Je nach Einrichtungsstiel, können unterschiedliche Raumtrenner gestalterisch bewusst eingesetzt werden.

Wenn man sich für ein bestimmtes Raumteiler-System entschieden hat, dann wird man feststellen, dass es auf allen Gebieten ein großes Angebot gibt. Es gibt zahlreiche Raumteiler aus Holt, Aluminium, Kunststoff und Edelstahl. Wenn man die Qual der Wahl hat, dann ist es nicht immer leicht sich zu entscheiden. Um sich Rat zu holen muss man aber nicht gleich einen Innenarchitekten engagieren. Anregung und Tipps findet man bereits in Fachzeitschriften die sich mit dem Wohnbereich befassen. Doch auch das Internet hält viele Internetseiten und Foren bereits, die sich mit diesem Thema befassen. Mögliche Quellen findet man also fast überall. Auch der Fachhandel hat auf diesem Gebiet viel zu bieten. Um dabei nicht den Überblick zu verlieren, ist es von Vorteil, sich zu nächst Anregung zu holen, um sich über die eigenen Vorstellungen und Wünsche klar zu werden. Wenn diese definiert sind, kann es an die Auswahl der konkreten Produkte gehen.

Wie auch bei anderen Wohn-Accessoires und Möbeln, gilt bei Raumtrennern, Billig-Produkten sollten gemieden werden. Das Gegenteil, teure Produkte sind aber nicht automatisch gut. Daher sollte man ein gutes Preisleistungsverhältnis im Auge behalten. Hochwertige Qualität zu einem fairen Preis machen jedes Produkt interessanter und werten es gleich noch mal auf. Daher muss man manchmal etwas länger suchen, um den passenden Raumtrenner zu finden.

Geteilter Raum ist halber Raum

Gründe für das Teilen von Räumen gibt es viele. Entweder sind Räume einfach zu groß um sie sinnvoll zu füllen. Mit einem abgeteilten Bereich kann man dann oft mehr anfangen. Auf diese Weise kann man zum Beispiel aus einem großen Wohnzimmer ein Wohnzimmer und ein Esszimmer aufteilen. Oder aber man nutzt den abgeteilten Bereich als Büro. Wenn man Zuwachs bekommen hat, von der Quadratmeterzahl die Größe der Wohnung jedoch ausreichend ist, dann lohnt es sich häufig einfach eine Wand einzuziehen und einen größeren Raum zu teilen. Auf diese Weise hat man schnell aus einem Kinderzimmer zwei Zimmer aufgeteilt und kann den Platz besser nutzen. Vielleicht möchte man einen großen Raum aber auch nur aufteilen, um mehr Gemütlichkeit und Wohlfühlatmosphäre zu schaffen.

Wenn die Wahl auf einen stabilen und dauerhaften Raumteiler gefallen ist, dann ist die Schiebetüre meistens nicht weit. Sie hat zahlreiche Vorteile, die sie so attraktiv macht. Das leise an Seite gleiten der Türe ist etwas ganz Besonderes und wird vor allem im Wohnbereich als exklusiv aufgefasst. Für solch elegante Einrichtungsgegenstände benötigt man auch hochwertige Materialien, die das Konzept der Raumteilung unterstützen.

Im Wesentlichen gibt es zwei verschiedene Konzepte die zur Auswahl stehen. Entweder gestaltet man den Raumteiler transparent und offen, oder aber man gestaltet ihn strikt und geschlossen. Die geschlossene Variante, die mit Materialien wie Holz, Aluminium oder Kunststoff verwirklicht werden können, hat den Vorteil, dass die Privatsphäre komplett hergestellt ist. Ungewünschte Blicke können durch den Raumtrenner nicht durchdringen und auch akustisch ist ein gewisser Schutz errichtet. Das ganze kann durch Schiebetüren aufgelockert werden. Sie versprühen den Eindruck der Geschlossenheit ohne dabei zu starke Grenzen zu schaffen. Eine gewisse Offenheit bleibt also stets bewahrt. Die transparente Möglichkeit bietet das Material Glas. Glas-Schiebetüren sind in diesem Zusammenhang das Non-Plus-Ultra. Glaselemente sind vor allem dort von großem Vorteil, wo sie die zweite Hälfte des Raumes erhellen sollen. Manchmal kommt es zu eine Raumtrennung, wo der zweite Teil des Raumes kein Fenster besitzt. Wenn man sich für die geschlossene Form der Raumteilung entscheiden würde, dann müsste man diesen Bereich komplett mit künstlichem Licht ausleuchten, um ihn wirklich nutzen zu können. Das ist natürlich nicht besonders vorteilhaft. Natürliches Licht gelangt durch eine Glas-Schiebetüre oder durch eine Glaswand selbst bis in die hinterste Ecke und sorgt dafür, dass selbst im Winter am helllichten Tag das Licht aus bleiben kann. Das schont die Umwelt und ist gleichzeitig sparsam.

Geteilter Raum bedeutet halber Raum und ebenfalls, dass der vorhandene Raum ideal ausgenutzt wird. Wer also unzufrieden mit seiner Wohnsituation ist, sollte vielleicht nicht gleich an einen Umzug, sondern vielleicht erst einmal an einen Umbau denken. Wenn man Mieter einer Wohnung oder eines Hauses ist, muss man aber noch lange nicht auf solch eine Veränderung der Wohnräume verzichten. Dauerhafte Veränderungen müssen natürlich mit dem Vermieter abgesprochen werden. Wenn man selber nicht zu viel in eine Wohnung investieren möchte, die einem selber nicht gehört, dann ist das natürlich verständlich. Doch wenn man erst einmal das Gespräch mit dem Vermieter gesucht hat und seine Überlegungen gut begründen kann, der wird vielleicht Glück haben und den Umbau vom Vermieter gesponsert bekommen. Wenn sich der Vermieter jedoch nicht bereit erklärt die Kosten zu übernehmen, ist dies auch kein Beinbruch. Mit einfachen Mitteln, wie Vorhängen, Schränken oder Bücherregalen kann man bereits tolle Raumkonzepte verwirklichen. Diese Elemente bringen Lebendigkeit und Abwechslung ins eigene Zuhause.